„Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein.“
Sören Kierkegaard

Geboren wurde ich 1975 in Kleve am Niederrhein, u. a. bin ich Diplom-Pädagoge, Notfallsanitäter und Notfallseelsorger.
Darüber hinaus verfüge ich über diverse Weiterbildungen, sowohl im Bereich der Erwachsenenbildung als auch in der Notfallversorgung.
Mein Berufsleben ist geprägt davon, dass ich stets an einer Schnittstelle arbeite: Zwischen der Pädagogik und der (Notfall-) Psychologie einerseits – und dem Rettungswesen bzw. der Notfallversorgung andererseits. Auf diese Weise verbinde ich Fachgebiete, für die ich mich schon seit meiner Jugend interessiere: Ich bringe mich als Pädagoge in das Rettungswesen, aber auch als Experte für Fragen der Notfallversorgung in erziehungswissenschaftliche und (notfall-) psychologische Diskurse ein.
Fast zwanzig Jahre lang habe ich eine staatlich anerkannte Berufsfachschule für den Rettungsdienst geleitet. Dabei war es mir stets wichtig, angehenden Einsatzkräften nicht nur Wissen sowie „technische“ Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, sondern – bezogen auf den Umgang mit Notfällen – tatsächlich zu bilden, d. h. neben der beruflichen Handlungskompetenz auch eine verantwortungsbewusste, reflektierte und gut begründete Haltung zu entwickeln.
Promoviert habe ich 2003 bei Prof. Dr. Bernd Gasch an der Universität Dortmund – mit einer Studie zur Psychischen Ersten Hilfe für Kinder, die Zuschauer oder Augenzeuge eines Unglücks geworden waren. Die Doktorandenzeit hat mich sehr geprägt – und mir den Weg in ein Handlungsfeld gewiesen, in dem bis heute einer meiner Forschungs- und Tätigkeitsschwerpunkte liegt.
Eine weitere wichtige berufliche Station war für mich das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn: Dort bin ich von 2009 bis 2010 als Mitarbeiter von Dr. Jutta Helmerichs im Referat „Psychosoziales Krisenmanagement“ tätig gewesen.
Seit 2010 bin ich Professor an der MSH Medical School in Hamburg: Bis Juni 2021 war ich Fachhochschul-Professor für Notfall- und Rettungsmanagement an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften; im August 2021 bin ich als Professor für Psychosoziales Krisenmanagement an die universitäre Fakultät für Humanwissenschaften gewechselt und leite seitdem auch das an der Hochschule angegliederte Institute for Psychosocial Crisis Management (IPCM).
Darüber hinaus engagiere ich mich u. a. als Lehrbeauftragter der Universität Bonn sowie als Dozent in der Weiterbildung von Notfallpsychologinnen und Notfallpsychologen an der Deutschen Psychologen Akademie in Berlin.
An meinem Wohnort Mülheim an der Ruhr war ich im Rahmen der Coronavirus-Pandemie – parallel zu meiner Hochschultätigkeit – von März 2020 bis Juni 2022 auch Mitglied des städtischen Krisenstabs. Hier bestand meine Aufgabe darin, ein kommunales psychosoziales Krisenmanagement zu koordinieren. Seit 2024 bin ich darüber hinaus fachlicher Leiter des PSU-Teams der Feuerwehr in Mülheim an der Ruhr; diese Tätigkeit übe ich jedoch rein ehrenamtlich aus. Gleiches gilt für mein Engagement im wissenschaftlichen Beirat des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Diesem Gremium gehöre ich ebenfalls seit 2024 an.
Gremienarbeit und Mitgliedschaften
In mehreren Fachgesellschaften, Organisationen und Vereinen bin ich aktiv, von denen nachfolgend nur eine Auswahl aufgeführt ist.
- Bundesverband für Bildung im Rettungswesen (BVBRW)
- Bundesvereinigung „Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen“ (SbE) e. V.
- Deutsche Gesellschaft für Rettungswissenschaften (DGRe)
- Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM)
- Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)
- Deutscher Berufsverband Rettungsdienst (DBRD)
- Deutscher Fachjournalistenverband (DFJV)
- Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT)
- European Society for Traumatic Stress Studies (ESTSS)
- Gesellschaft für Bildung und Wissen e. V.
- Gesellschaft für Sicherheitswissenschaft (GfS)
- Malteser-Hilfsdienst (Ortsverband Mülheim an der Ruhr)
Lebenslauf
Ein tabellarischer Lebenslauf (Stand Mai 2025) steht hier zum Download bereit:
Lebenslauf_Internet