Gemeinsam mit fünf Kollegen aus Berlin, Kassel, München und Stendal habe ich ein Positionspapier zu psychosozialen Aspekten des Corona-Krisenmanagements verfasst; dieses Dokument wird seit heute (10. März 2021) verbreitet.

Mitgetragen wird das Positionspapier von 65 Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet, die als Vertreter unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen oder als Verantwortliche in der Praxis allesamt Expertinnen und Experten für das Psychosoziale Krisenmanagement sind. Insgesamt haben das Dokument inzwischen 155 Fachkräfte unterzeichnet.

Kernbotschaft der gemeinsamen Erklärung ist, dass psychosoziale Aspekte im Krisenmanagement zukünftig eine stärkere Beachtung finden müssen als bisher. Angemahnt wird beispielsweise der Einsatz entsprechend qualifizierter Fachberater in den Krisenstäben auf den unterschiedlichen Ebenen sowie die bedarfs- und bedürfnisgerechte Etablierung von Hilfsangeboten für Menschen, die durch die Corona-Krise aktuell besonders belastet sind.

Das Papier kann selbstverständlich auch weiterhin unterzeichnet werden: Eine Mail an harald.karutz@medicalschool-hamburg.de reicht aus, um in die regelmäßig aktualisierte Liste der Unterstützer aufgenommen zu werden.

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